Politik

Merkel und Erdogan erörtern bilaterale und regionale Themen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan haben bei einer Videokonferenz die Türkei-Deutschland-Beziehungen und regionale Themen erörtert. Laut einer Erklärung des Kommunikationsdirektorats der türkischen Staatskanzlei hob Erdogan beim virtuellen Treffen hervor, dass er großen Wert auf regelmäßige Kontakte und auf die Fortsetzung des Dialogs mit der Kanzlerin Merkel lege.

“Hoffen, dass der Tourismus im April reibungslos und safe starten kann”
Die Türkei setze ihren Kampf gegen die Corona-Pandemie konsequent fort und sei nun in die Phase einer schrittweisen und kontrollierten Normalisierung eingetreten, betonte Erdogan. Auch das Impfprogramm für die türkische Bevölkerung schreite mit großen Schritten voran. Er hoffe, dass mit diesen positiven Entwicklungen der Tourismus im kommenden April reibungslos und safe starten kann.
Die Türkei sei das einzige Land, das Millionen Syrern, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, unter die Arme greift gibt und sie schützt, unterstrich der Präsident. Bei freiwilligen Rückkehrern müsse auch die Europäische Union finanzielle und technische Hilfeleistungen geben, forderte Erdogan.

Die Übereinkunft mit der Europäischen Union vom 18. März 2016 zur Rückführung von Flüchtlingen sollte überarbeitet werden, bemerkte er bei seinem Gespräch mit Merkel. „Die Türkei setzt ihre konstruktive Haltung auch im Östlichen Mittelmeer und bei der Frage der Erdgassuche in der Ägäis fort“, so Erdogan wörtlich.

(ak) Quelle: hurriyet.de

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