Wirtschaft

Pandemie: Antalya hat es am härtesten getroffen

Die Türkische Stiftung für Wirtschaftspolitikstudien (TEPAV) hat anhand des Stromverbrauchs ermittelt, welche Städte in der Türkei die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr am meisten getroffen hat. Demnach hat die Epidemie in 2020 in erster Linie 14 Provinzstädte stark in Mitleidenschaft gezogen. Die größte wirtschaftliche Schrumpfung verzeichnete in der Corona-Zeit Antalya mit 12,6 Prozent, gefolgt von Edirne mit 10,2 und Mugla mit 7,6 Prozent.

In einer Studie der Projektkoordinatorin von TEPAV, Aysegül Tasöz Dusundere, unter dem Titel „Welche Provinz ist von COVID-19 am meisten getroffen worden? Stromverbrauch in 2020“ wurde untersucht, welche wirtschaftlichen Verluste die Provinzen im einzelnen erlitten haben und welchen Aufwand es gekostet hat, die Folgen der Krankheit zu bekämpfen.
Touristikzentren in der Rezession
„Die Veränderungen beim Stromverbrauch, eines der wichtigsten Inputs beim Produktionsprozeß, lassen Rückschlüsse auf das wirtschaftliche Wachstum zu, bevor sie von amtlichen Statistiken dokumentiert werden. Man kann außerdem behaupten, dass es eine starke Verbindung zwischen dem Stromverbrauch und der industriellen Produktion in der Türkei gibt“, heißt es in der Studie.

Sie habe auf der Basis des Stromverbrauchs zutage gefördert, dass die Pandemie kausal für einen wirtschaftlichen Schrumpfungsprozeß in 14 Provinzen der Türkei war. In der Reihenfolge ihrer prozentualen Schrumpfung seien diese Antalya, Edirne, Mugla, Bursa, Isparta, Kahramanmaras, Istanbul, Izmir, Kirikkale, Trabzon, Manisa, Düzce, Malatya und Denizli gewesen.

Den größten Rückschlag in seiner Wirtschaftsleistung habe Antalya mit 12,6 Prozent registriert. Antalya folgten Edirne mit 10,2, Mugla mit 7,6 und Bursa mit 3,6. Auffällig ist, dass alle Touristikzentren der Türkei mit Ausnahme von Aydin (Kusadasi, Didim) im Vorjahr in eine spürbare wirtschaftliche Rezession getrieben worden sind.

(ak) Quelle: hurriyet.de

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